Vertretungskonzept

Grundsätze: 

Geltend für Ad-hoc-Vertretung über kürzere Zeiträume in der Sek. I (Jahrgänge 5 bis 9)

1. Das WDG bemüht sich um die Minimierung von Stundenausfällen. Geplante Unterrichtsausfälle z.B. im Rahmen der Durchführung des mündlichen Abiturs, der Versetzungskonferenz oder aufgrund von pädagogischen Tagen des Kollegiums) werden langfristig im Kalender der Website angekündigt. Für die Schülerinnen und Schüler wir ein sog. Studientag angesetzt, an dem Arbeitsaufträge im häuslichen Rahmen zu erledigen sind.
Ergänzungen:
Kinder aus den Jahrgängen des Ganztages können bei unumgänglichen Stundenausfällen oder bei angesetzten Unterrichtsausfällen im Rahmen von Studientagen im Selbstlernzentrum betreut werden und hier ihre Aufgaben unter Aufsicht erledigen. Wir bitten die Eltern die Kinder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anzumelden.

2. Zielsetzung von Vertretungsunterricht ist das Ermöglichen von Übungsphasen und die Stärkung des selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens der Schülerinnen und Schüler unter sachkundiger Anleitung.


3. Vertretungsaufträge des Fachlehrers sind Bestandteil des Unterrichts. Hier geübte oder erarbeite Inhalte können Bestandteil von Klassenarbeiten, Klausuren oder Lernzielkontrollen sein.


4. Die Organisation des Vertretungsunterrichts erfolgt im Rahmen der vorhandenen Ressourcen. Ressourcen entstehen durch (vgl ADO §11, 3+4):
– nicht erteilte Stunden aufgrund abwesender Lerngruppen (Fahrten, Exkursionen, Praktika, Unterrichtsende der Q2 etc.)
- gelegentlich angeordnete ad hoc Mehrarbeit durch die Schulleitung. Jede fest angestellte Lehrkraft ist verpflichtet gemäß des Stellenanteils solche zeitweilige (= ad hoc) Mehrarbeit zu leisten §61 LBG. Wird das individuelle Maß überstiegen (z. B bei voller Stelle mehr als vier Schulstunden im Monat, bei Teilzeitstellen ab der ersten Stunde), können die geleisteten Stunden abgerechnet werden. Individuelle Belastungslagen von Kolleginnen und Kollegen sind zu berücksichtigen.


5. Im Fall von Ressourcenknappheit werden die unteren Klassen bevorzugt berücksichtigt.


6. Die Qualität des planmäßig erteilten Unterrichts darf durch Vertretungsunterricht nicht gemindert werden. Eine Zusammenlegung oder Mitbeaufsichtigung von Lerngruppen soll daher nur im Notfall erfolgen.


7. Alle Kolleginnen und Kollegen haben vor ihrem persönlichen Unterrichtsbeginn und vor Unterrichtsende den Vertretungsplan digital via UNTIS auf einem privaten Gerät oder anhand der Infobildschirme im Lehrerzimmer oder der gemeinsamen Mitte einzusehen.


8. Im Fall von planbarer Abwesenheit z.B. durch Fahrten, Fortbildung oder Ähnliches stellt der Fachlehrer einen angemessenen Arbeitsauftrag und deponiert diesen in der dafür vorgesehenen Ablage im Sekretariat bzw. schickt ihn in die entsprechende Lerngruppe auf der I-Serv Plattform. Wurde der Arbeitsauftrag der Klasse bereits in der vorausgegangenen Stunde oder per Mail den Schülerinnen und Schülern mitgeteilt, ist eine entsprechende Notiz zu hinterlegen. Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


9. Bei Erkrankung sollte - wenn irgend möglich - ein Arbeitsauftrag per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vor Schulbeginn (spätestens 7.30 Uhr) gesendet werden. Müssen noch Vervielfältigungen vorgenommen werden, bitte zusätzlich die Anzahl der in der betroffenen Lerngruppe befindlichen Schülerinnen und Schüler mitteilen. Die Schulleitung bittet im Sinne der Nachhaltigkeit und des Einsparens von Papier (kopierkosten!) um die Nutzung des Aufgabenmoduls in I-Serv.


10. Vertretungslehrer/innen haben sich immer zunächst über das Vorhandensein eines Arbeitsauftrags zu informieren. Ist dieser vorhanden, ist er vorrangig auszuführen. Die vertretende und die vertretene Lehrkraft kontrolliert das sachgemäße Ausführen durch die Schülerinnen und Schülern.


11. Liegt kein Arbeitsauftrag vor, weil die zu vertretende Lehrkraft sich nicht in der Lage sah, einen solchen zu erstellen (schwerwiegendere Erkrankung!), können:
a. Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichten, im eigenen Stoff weitermachen, sofern dies sinnvoll möglich ist (Schüler haben die erforderlichen Materialen dabei); eine Verrechnung (= Vorziehen und damit unterm Strich ein Ausfall von Stunden für die Klasse) findet nur im Ausnahmefall und unter Kenntnis der Schulleitung statt.
b. Fachlehrer im Stoff des Faches weiter voranschreiten. Bitte Rückmeldung dazu an die vertretene Lehrkraft geben.
c. gibt der Vertretungslehrer eine Stunde aus seinem eigenen fachbezogenen Vertretungsfundus. In der Schule stehen hierfür verschiedene Materialhilfen zur Verfügung. Jede Lehrkraft sieht sich in der Lage innerhalb der eigenen Fächer solche Stunden in Abstimmung auf die Lerngruppe spontan zu halten.


12. Es ist nicht gestattet, mit Schülerinnen und Schülern innerhalb von Vertretungsstunden
a. das Schulgelände zu verlassen,
b. ausschließlich der Unterhaltung dienenden Tätigkeiten nachzugehen (z. B. Spielfilme ohne Unterrichtsbezug, Spiele anderer Art),
c. Dinge unternehmen zu lassen, die andere Lerngruppen stören (z. B. Fußball auf dem Hof spielen).

 

Die Lehrerkonferenz hat nach §68, 3 LBG über das vorliegende Vertretungskonzept nach Vorlage und Erläuterung durch die Schulleitung entschieden.
03.09.2013, verändert und ergänzt nach der Einführung des Ganztages September 2017, verändert nach der Einführung von I-Serv, im Jan.2019

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