Schulvereinbarung Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium
(Stand Juli 2019)

„Bildung ist ohne Erziehung nicht denkbar.“


Liebe Eltern, 
wir freuen uns, dass Sie ihr Kind an unserer Schule angemeldet haben. Damit werden Sie Teil unserer Schulgemeinschaft. Der im Schulgesetz NRW in §1 und 2 festgelegte Bildungs- und Erziehungsauftrag wird an unserer Schule im partnerschaftlichen Zusammenwirken mit dem Elternhaus mit gemeinsamen Zielen umgesetzt. Die Grundsätze unserer Erziehungsarbeit wollen wir Ihnen im Folgenden darlegen:


Unsere allgemeinen Bildungs- und Erziehungsziele auf der Grundlage des Grundgesetzes und der Landesverfassung Nordrhein-Westfalens finden Sie in unserem Leitbild  niedergelegt.


Die Schülerinnen und Schüler sollen insbesondere lernen:
1. selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln,
2. für sich und gemeinsam mit anderen zu lernen und Leistungen zu erbringen,
3. die eigene Meinung zu vertreten und die Meinung anderer zu achten,
4. in religiösen und weltanschaulichen Fragen persönliche Entscheidungen zu treffen und Verständnis und Toleranz gegenüber den Entscheidungen anderer zu entwickeln,
5. Menschen unterschiedlicher Herkunft vorurteilsfrei zu begegnen,
6. die Werte der unterschiedlichen Kulturen kennenzulernen und zu reflektieren sowie für ein friedliches und diskriminierungsfreies Zusammenleben einzustehen,
7. die grundlegenden Normen des Grundgesetzes und der Landesverfassung zu verstehen und für die Demokratie einzutreten,
8. die eigene Wahrnehmungs-, Empfindungs- und Ausdrucksfähigkeit sowie musisch-künstlerische Fähigkeiten zu entfalten,
9. Freude an der Bewegung und am gemeinsamen Sport zu entwickeln, sich gesund zu ernähren und gesund zu leben,
10. mit Medien verantwortungsbewusst und sicher umzugehen.
(zit. nach SchulG NRW, zuletzt geändert 06.12.2016, S. 2)

Das bedeutet für alle Angehörigen unserer Schulgemeinde – Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte – folgende Grundsätze zu beachten:
- Wir legen Wert auf einen freundlichen, höflichen und respektvollen Umgang innerhalb und außerhalb der Schule. Die hierzu gepflegten Rituale sind integraler Bestandteil jedes Schultages.
- Ein schneller und unkomplizierter Elternkontakt ist uns wichtig. Je nach Anliegen sind folgende Personen zu kontaktieren: Fachlehrer (wöchentliche Sprechstunden), Klassenlehrer, Stufenkoordinatoren, Schulleitung. Terminvereinbarung bzw. Kontaktaufnahme erfolgt immer über das Sekretariat.- Zu den gemeinsamen Aufgaben aller Erziehenden gehören:

  • ein grundlegendes Interesse an schulischen Inhalten und Aktionen durch den Besuch von Elternabenden und Informationsveranstaltungen, Schülerpräsentationen und Festen. 
  • die Unterstützung der Anstrengungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler durch das Einhalten eines gesunden und altersangemessenen Lebenswandels
  • das Betrachten von „Fehlern“ als Lernchance und eine angemessene Gelassenheit.


- Wir erwarten die Kenntnisnahme und Wertschätzung von schulischen Leistungen. Bei nicht ausreichenden Leistungen sollten Eltern Kontakt mit den entsprechenden Fachlehrern aufnehmen.
- Wir erziehen zum Einsatz für die Gemeinschaft und die Verantwortungsübernahme für unsere unmittelbare Umgebung:

  • Die Erledigung von Klassen- und Hausdiensten im Anschluss an den Unterricht sind für jede Schülerin und jeden Schüler verpflichtend.
  • Das gemeinsame Mittagessen im Klassenverband ist einmal pro Woche für alle Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 5 und 6 verpflichtend.
  • Das MFM-Projekt (sexualpädagogisches Projekt) in Jahrgang 6, das Projekt Verantwortung in Klasse 7 sowie das Projekt Prävention politischer und religiöser Extremismus im Jahrgang 9 sind verpflichtender Bestandteil unserer Erziehungsarbeit.
  • Wir wünschen uns die Unterstützung der Eltern bei besonderen Projekten, für die ein Einsatz der Schülerinnen und Schüler über die allgemeinen Unterrichtspflichten hinaus notwendig ist(z. B. Beteiligung an Arbeitsgemeinschaften, öffentliche Auftritten, Wettbewerbsteilnahmen, besondere Ausbildungen (zum Patenschüler, Schulsanitäter, Streitschlichter etc.)).
  • Wir wünschen uns, dass die Eltern Mitglied im Förderverein („Vereinigung der Freunde“) werden.
  • Wir wünschen uns eine als Vorbild agierende Elternschaft, die bei schulischen Anlässen Interesse bekundet und im Rahmen der individuellen Möglichkeiten mitarbeitet.


- Wir erziehen zu einem friedlichen, gewaltfreien Umgang mit Konflikten, jede Form von Gewaltausübung – auch verbaler Natur - wird sanktioniert. 
- Wir legen Wert auf einen angemessen Sprachgebrauch im alltäglichen Umgang wie auch in den sozialen Medien.
- Wir erziehen – im Rahmen des Medienpasses NRW - zu einem kritisch reflektierenden Umgang mit Medien. Den Erziehenden kommt hierbei eine klare Vorbildrolle zu. Im Rahmen der Klassengemeinschaft genutzte Mailverteiler oder Klassenchats dienen rein zur Übermittlung von Sachinformationen. Jegliche Bewertung von Vorgängen oder gar Personen hat zu unterbleiben.
- Den Eltern obliegt es, den Medienkonsum ihrer Kinder im häuslichen Umfeld zeitlich als auch inhaltlich zu verantworten. Die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums sollten beachtet werden.
- Wir erziehen zu kultureller und religiöser Offenheit und Toleranz. Wir wünschen das Interesse und das Verständnis für andere Kulturen und Religionen. Dazu gehört auch die Bereitschaft zur Teilnahme an Konzerten, Theateraufführungen, Museumsbesuchen, Sportveranstaltungen, Klassenfahrten, unserem Treppenhaussingen und unseren ökumenisch gestalteten Schulgottesdiensten (auch von Menschen ohne oder mit anderen Religionszugehörigkeiten).
- Die Schulregeln werden von der Schulkonferenz beschlossen und über Aushänge in den Clustern, die Homepage und den Schulplaner kommuniziert. Die Kenntnis der Schulregeln wird bei allen Angehörigen der Schulgemeinde vorausgesetzt. In Klasse 5 werden die Schülerinnen und Schüler zu Beginn in die Schulregeln eingeführt. Bei wiederholter oder massiver Übertretung werden altersangemessene pädagogische Maßnahmen oder Ordnungsmaßnahmen festgesetzt. Ziel aller Maßnahmen ist die Wiedergutmachung und die Prävention von erneuten Regelübertretungen.
- Die Elternpflegschaft ist ein nach demokratischen Richtlinien gewähltes und organisiertes Gremium, hier getroffene Beschlüsse sind von allen zu achten.

Mit meiner Unterschrift stimme ich den Grund- und Zielsetzungen der Schulvereinbarung des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums zu.

 

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Wuppertal, den Unterschrift eines Erziehungsberechtigten


Die Schulvereinbarung ist bei der Anmeldung eines Kindes am WDG von den Erziehungsberechtigten zu unterschreiben.