Studien- und Berufswahl

Berufsplanung ist Lebensplanung


Tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitswelt stellen Jugendliche mit ihrer Berufs- und Lebensplanung vor große Herausforderungen. Angesichts eines sich nähernden Schulabschlusses stehen sie häufig unsicher und ratlos vor der Frage „Wie wird es nach der Schule für mich
weitergehen?“


Mit einer qualifizierten praxisbezogenen und systematischen Studien- und Berufsorientierung, die zahlreiche Maßnahmen und Projekte beinhaltet, bietet das WDG Hilfen zur selbstverantwortlichen Entscheidungsfindung, denn eine solide Studien- und Berufswahl ist schon lange ein zentrales Ziel
unserer Bildungsarbeit – nicht umsonst sind wir im Schuljahr 2018/ 2019 bereits zum dritten Mal mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet worden.
So lassen sich Talente entdecken und ausbauen, vielfältige Perspektiven entwickeln und tragfähige Entscheidungen für das spätere Berufsleben finden. Auf dieser Seite finden sich Informationen zu einigen wesentlichen Bausteinen unserer Berufs- und Studienorientierung.


 

Das WDG beteiligt sich am NRW-Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“, welches die Berufsorientierung ab der Jgst. 8 systematisiert, vielfältige und praxisbezogene Maßnahmen durch die Jahrgangsstufen hindurch miteinander vernetzt und jedem Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen im Idealfall ermöglichen soll, die Schule nicht nur mit einem Schulabschluss in der Tasche zu verlassen, sondern auch mit einer konkreten, individuellen Anschlussperspektive.
Der folgende Kurzfilm vermag hier einen kurzen Überblick zu geben:
http://www.berufsorientierung-nrw.de/cms/upload/videos/MinSWNRW_KeinAbschlussohneAnschluss_UT_V2.mp4
Im Rahmen einer bewussten Orientierung an den Stärken des Einzelnen sind wir als Schule von der Sinnhaftigkeit des KAoA-Prozesses überzeugt. Wir glauben daran, dass ein Mensch, der um seine Stärken und positiven Fähigkeiten weiß, sich nicht nur leichter Ziele setzen und diese erreichen, sondern auch mit Herausforderungen und Niederlagen besser umgehen kann.


Übergang Schule-Beruf in NRW („KaoA“)“:

In der Jgst. 8 setzt KAoA zunächst mit einer Potenzialanalyse (PA) an, welche ausschließlich die Stärken des einzelnen Schülers/ der einzelnen Schülerin ermitteln soll. Die Potenzialanalyse wird von der DAA an einem Schultag außerhalb der Schule durchgeführt; die Ergebnisse werden den Schülerinnen und Schülern sowie bei Interesse auch den Erziehungsberechtigten in einem persönlichen Auswertungsgespräch rückgemeldet.
Die Potenzialanalyse wird von schulischer Seite vorbereitet, begleitet und nachbereitet. 

Basierend auf den Ergebnissen aus der Potenzialanalyse sollen sich die Schülerinnen und Schüler im zweiten Halbjahr der Jgst. 8 in möglichst drei Berufsfeldern erproben. Hierzu sind jeweils eintägige Berufsfelderkundungstage (BFE) in Betrieben vorgesehen. Eine der Berufsfelderkundungen besteht aus der Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler am Girls- bzw. Boysday im Frühling; die übrigen Berufsfelderkundungen finden kurz vor den Sommerferien statt und werden über das OnlineBuchungsportalwww.berufsfelderkundung.wuppertal.de, in Einzelfällen auch privat organisiert.
Im Rahmen der BFE sollen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Berufswelt gewinnen. Dabei lernen sie Arbeitsabläufe sowie verschiedene berufliche Tätigkeiten praxisnah kennen. Die BFE ist mehr als eine Betriebsbesichtigung, aber auch weniger als ein Praktikum. Ihr Zeitumfang pro Tag beträgt ungefähr 6 Zeitstunden. Die BFE soll Impulse liefern, Vorstellungen von der Berufswelt und den eigenen Fähigkeiten und Interessen zu entwickeln. Der erste praxisnahe Einblick in die Arbeitswelt knüpft idealerweise an die Erkenntnisse aus der Potenzialanalyse bzw. an eigene Interessen und Fähigkeiten an.
BFE können in Betrieben, aber auch bei öffentlichen Arbeitgebern (Behörden, Hochschulen, Instituten etc.), in freien Berufen Praxen, Ingenieurbüros etc.) sowie in Krankenhäusern und bei Bildungsanbietern stattfinden. 
Die Anschlussvereinbarung am Ende der Jgst. 9 soll den Jugendlichen ermöglichen, den bisherigen Prozess zu reflektieren sowie erste Perspektiven zu entwickeln, in welche individuellen Richtungen es für sie weitergehen kann. Hierzu gehören beispielsweise erste Überlegungen bezüglich des auszuwählenden Praktikums in der Jgst. EF oder der dann ebenfalls anstehenden Wahl von Leistungskursfächern. Während der ganzen Zeit steht jeder Schülerin bzw. jedem Schüler eine Lehrkraft als Mentor bzw. Mentorin individuell beratend zur Seite.
Alle KaoA-Standardelemente werden im Berufswahlpass NRW (BWP) dokumentiert.
Vertiefende Informationen zu den einzelnen KaoAStandardelementen sind unter folgendem Link zu finden:
https://www.wuppertal.de/microsite/schule-beruf/index.php


Wesentliche schulinterne Dokumente im Kontext von KAoA können unter DOWNLOAD Schüler auf unserer Website im Anschluss an die Informationsveranstaltungen hier abgerufen werden:

Die KaoA-Maßnahmen für die Sek. II werden ab dem Schuljahr 2019/ 2020 für die Jgst. EF und Q1 umgesetzt. Nähere Informationen zu den einzelnen Maßnahmen sind HIER zu finden: 
http://www.berufsorientierung-nrw.de/start/index.html

Betriebspraktikum
Das Betriebspraktikum gegen Ende der Jgst. EF soll, im Idealfall anknüpfend an die Erfahrungen aus der Potenzialanalyse und den Berufsfelderkundungen in der Sek. I, vertiefende Einblicke in das Erwerbsleben und ein Berufsbild der eigenen Wahl ermöglichen.
Das Betriebspraktikum wird von schulischer Seite vorbereitet und begleitet.

Die Erfahrungen und Eindrücke werden in einem Praktikumsbericht bilanziert. Das Praktikum kann eigene Berufswünsche bestätigen und darin ein Ansporn sein, es ermöglicht jedoch auch die Korrektur von falschen Vorstellungen und Erwartungen und soll somit zu einer fundierten, der beruflichen Realität angemessenen Berufsfindung verhelfen.
Alle für das Praktikum relevanten Dokumnete finden Sie unter DOWNLOAD Schüler auf unserer Website.


Zukünftig evt. eine kleine Auswahl von Kurzfilmen, in denen Schülerinnen und Schüler der Q1 von ihren Praktikumserfahrungen berichten.

Dem Wilhem-Dörpfeld-Gymnasium wurde am 7.7.2011 als einziger Schule in Wuppertal das bundesweit vergebene Berufswahlsiegel im Hause der Bergischen Unternehmenverbände verliehen. Grund dafür war das immense Engagement, welches die Schule zur Unterstützung ihrer Schüler im Bereich der Berufswahl und der sozialen Kompetenzen erbracht hatte.
In diesem Jahr hat sich das WDG um eine planmäßige Re-Zertifizierung beworben.Das Berufswahlsiegel wird an Schulen vergeben, welche sich in außerordentlicher Weise für die Weiterbildung und Berufsvorbereitung der Schüler einsetzt.Das WDG bietet seit vielen Jahren diverse AGs an, um die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Zum Beispiel bietet das WDG in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. in der 9. Jahrgangsstufe das Rechts- und Wirtschaftskunde Seminar an, in dem die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen der Wirtschaft (Wirtschaftskreislauf, Bilanz etc.) und des Rechtes (Strafrecht, Erbrecht etc.) kennen lernen.Außerdem besteht die Möglichkeit im Rahmen des Differenzierungsunterricht der 8. und 9. Klassen den Bereich "Pomatik" (Politik-Informatik) zu wählen, in welchem den Schülerinnen und Schülern Textbearbeitung, Tabellenkalkulation, Grundlagen der elektronischen Kommunikation, Grundlagen der BWL und VWL, Umgang mit Geld und weiteres beigebracht wird. Da dies in Kooperation mit der Sparkasse und anderen Unternehmen geschieht, können Die Schüler einen Bezug zur Realität herstellen.Zur Berufsvorbereitung wird am WDG in der 9. Jahrgangsstufe im Zuge des Politikunterrichtes beigebracht eine Bewerbung und einen Lebenslauf zu schreiben, was von den Schülerinnen und Schülern bereits beim Betriebspraktikum in der 10. Jahrgangsstufe praktisch angewandt werden kann.Ein Beweis stellen zum Beispiel die Auszeichnungen im bundesweiten Wettbewerb des deutschen Gründerpreises in diesem Jahr dar. [Informationen zum bundesweiten Netzwerk]

(Nach 4 Jahren stand unser Berufswahlsiegel zur Rezertifizierung an.)

Die Bewerbungsunterlagen beginnen mit unserer Verpflichtung:

Wir fühlen uns einer soliden Studien- und Berufswahl als zentralem Ziel unserer Bildungsarbeit verpflichtet. Wie unsere Bewerbungsunterlagen zur Erlangung des Berufswahlsiegels 2010 deutlich machten, glauben wir, nur von einem stimmigen Zusammenspiel aller verschiedenen Projekte und Maßnahmen eine nachhaltige Wirkung erzielen zu können. Alle diese Maßnahmen haben eine zentrale Aufgabe: Die Entwicklung bzw. Herausarbeitung verschiedener Begabungen, gefördert und begleitet durch Begegnungen mit Fachleuten, sorgt für Selbstvertrauen und Entscheidungsfähigkeit des einzelnen Schülers. „Ich weiß, was ich nicht möchte! Ich weiß jedoch nicht, wie meine Laufbahn weitergeht“,  sollte mehr und mehr eine immer seltener zu hörende Schüleräußerung in der Q2 sein. Wir glauben, dass die im Einzelnen aufgeführten Inhalte des Unterrichts, verschiedene Fachübergeifende Angebote, außerschulische Lernorte und vielfältigen Informationsangebote in den letzten Jahren uns unserem Ziel näher gebracht haben.

Eine Jury hat im Frühjahr 2015 die Bewerbungsunterlagen geprüft und die Rezertifizierung ausgesprochen.

Das Berufwahlsiegel für die Jahre 2015 bis 2019 wurde dem WDG am Montag, dem 22. Juni 2015 in einer Feierstunde in den Räumen der Bergischen Unternehmerverbände (VBU) verliehen.   

Ansprechpartner: Frau Barth, Herr Peikert (WZ 26.6.2015)

Derzeit warten wir auf die zweite Rezertifizierung ...............

Studium vor dem Abitur“ - ein Konzept zur Förderung besonders leistungsfähiger Schüler im naturwissenschaftlichen und künstlerischen Bereich

 Konzeptbeschreibung:

Das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium bietet seit mehreren Jahren im Rahmen des Programms der Universität Schülerinnen und Schülern der Q1 die Möglichkeit, im Sommersemester z.B.  an der Vorlesung „Angewandte Informatik“ teilzunehmen ohne eingeschrieben zu sein. Prof. Lang betont, dass diese Vorlesung wegen der Parallelen zwischen dem Schul- und dem Uni-Stoff den Einstieg erleichtert. Die erfolgreiche Teilnahme an den Prüfungsleistungen wird bescheinigt und nach Einschreibung in einen Studiengang mit der Pflichtvorlesung „angewandte Informatik“ angerechnet.

Die Vorlesung „Einführung in die Informatik und Programmierung“ ist in den Studiengängen Mathematik, angewandte Naturwissenschaften, Informatik, Elektrotechnik … verpflichtend.

Die Vorlesung „Einführung in die Informatik“ besteht aus dem Vorlesungsteil und einem Seminarteil. Den Leistungsumfang gibt die Universität mit 9 Leistungspunkten an, wobei einem Leistungspunkt ca. 30 Std. entsprechen. Somit umfasst ein Zeitbudget von 270 Semesterwochenstunden 4 Vorlesungsstunden und das Angebot von Übungen und Tutorien. Herr Prof. Lang empfiehlt den Besuch einer der angebotenen Übungen pro Woche. Das Semester wird durch eine Klausur im Umfang von zwei Stunden abgeschlossen. An dieser können Studenten teilnehmen, deren wöchentlich abzugebenden Übungen mit mindestens 50% der maximalen Punktzahl bewertet werden. 

 Adressaten und Verpflichtungen:

Dieses Angebot wendet sich an leistungsfähige Schülerinnen und Schüler der Q1, die aus Interesse am naturwissenschaftlichen Studium zu einem außergewöhnlichen Zeitmanagement und zur Teamarbeit bereit sind. 

Sie sind verpflichtet, an den Klausur-Terminen der Schule teilzunehmen. Der versäumte Stoff muss eigenständig nachgearbeitet werden. Der Besuch der Vorlesung ist keine Entschuldigung für fehlende Kenntnisse. Sollte eine schulische Verschlechterung den Lehrern oder Schülern auffallen, so wird in einem Beratungsgespräch der Abbruch des Studiums in Erwägung gezogen. Jeder teilnehmende Schüler kann ohne Begründung sein Studium freiwillig abbrechen.

 

Für alle Beteiligten an diesem Angebot ist besonders wichtig:

- Die Schule hat absoluten Vorrang

- Sollten die Leistungen sich verschlechtern und der zu erwartende Abiturdurchschnitt verschlechtern, so wird über einen Abbruch des 'Studiums vor dem Abitur' nachgedacht.

- Die Teilnahme am Studium erfordert Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit, Arbeitsdisziplin und Arbeitsorganisation.

- Die Beteiligten verpflichten sich, den versäumten Stoff selbstständig nachzuarbeiten.

- Ein Abbruch des Studiums ist jederzeit durch den beteiligten Schüler möglich

 

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